Trainings-Philosophie

Liebe Tennisspieler,

im Folgenden möchte ich Sie darüber informieren, mit welcher Trainings-Philosophie ich mein Tennistraining gestalten möchte und werde.
Im Verlaufe meiner Zeit als Tennisspieler habe ich gelernt, welche Punkte im Tennis wichtig sind, um sich stetig verbessern zu können.
Daher setzt sich meine Trainings-Philosophie aus 4 großen Bausteinen zusammen.

Baustein Nummer 1 wäre der Spaß am Tennis.

Ich habe im Alter von 3 Jahren mit dem Tennis spielen begonnen. In diesem Alter kann man natürlich noch nicht erkennen, ob man Talent für diesen doch sehr komplexen Sport mitbringt oder nicht. Was man jedoch sehr gut erkennen kann, ist der Spaß am Tennis.
Beobachten Sie sich selbst oder auch Ihre Kinder und Sie werden sicher schnell feststellen können, inwieweit Tennis Ihnen bzw. ihren Kindern Spaß bereitet.
Mir selbst hat es von der ersten Minute an Spaß gemacht und diesen habe ich auch bis zum heutigen Tage nicht verloren. Deshalb ist auch dies für mich der wichtigste Baustein meiner Philosophie. Ohne Spaß geht es im Tennis nicht und genau diesen möchte ich allen, die ich trainiere oder trainieren werde, versuchen zu vermitteln.

Der zweite große Baustein wäre Ehrgeiz.

Als Spieler bzw. Spielerin braucht man ein gewisses Maß an Ehrgeiz. Man muss sich verbessern wollen; man muss auf den Platz mit der Einstellung gehen wollen, jeden Tag ein Stück besser zu werden.
Ich bin mir dessen bewusst, dass es nicht sehr einfach ist, Ehrgeiz zu entwickeln. Dennoch ist es möglich. Ich möchte den Athleten in meinem Training zeigen, was es bedeutet, wöchentlich die Möglichkeit zu haben, Tennis zu spielen. Nicht jeder von uns hat diese Chance, dem Tennissport nachzugehen. Darum möchte ich zeigen, dass jeder, der trainieren kann und darf, diesen Ehrgeiz mitbringt und versucht alles zu geben. Wenn die Athleten dazu bereit sind, werde ich ebenfalls versuchen 100% zu geben, damit die Spieler bzw. Spielerinnen sich verbessern.

Im Folgenden möchte ich den nächsten Baustein Disziplin und Bereitschaft erläutern.

Wenn Sie sich heute das Tennis aus aller Welt anschauen, werden Sie feststellen, dass es ohne Disziplin nicht geht. Ich selbst musste dies erst einmal lernen, was es heißt, Disziplin an den Tag zu legen. Dank meiner ehemaligen Trainer habe ich dies allerdings gelernt. Disziplin heißt, sich jedes Mal aufs Neue, in jeder neuen Trainingseinheit voll und ganz auf das Tennis zu fokussieren. Spaß und Ehrgeiz können erst zu 100% stattfinden, wenn man bereit ist, diszipliniert zu arbeiten. Ja, Sie haben richtig gehört, Arbeiten. Tennis ist genauso eine Arbeit, wie jeder andere Job heute auch. Wenn dies jedoch als solches betrachtet wird, kann ein optimales Training stattfinden.

Baustein Nummer 4 ist meine eigene Erfahrung als Tennisspieler.

In meiner Karriere als Tennisspieler in der Jugend und später als Tennisprofi habe ich sehr viele Erfahrungen sammeln können. Erfahrungen, die einerseits das Training und andererseits die Turnier- bzw. Match-Situation betreffen.
Des Weiteren habe ich viel über Emotionen, die das Tennis mit sich bringt, gelernt. Emotionen wie Freude, Trauer, Angst, Nervosität, Unsicherheit, zu viel oder zu wenig Selbstvertrauen usw.
Ich möchte als Trainer in jeglicher Hinsicht für die Spieler und Spielerinnen sowohl Vorbild als auch eine Person sein, mit der man sämtliche Situationen angehen und auch meistern kann.
Wenn die Athleten mir das Vertrauen schenken, und all diese Bausteine versuchen umzusetzen, dann werden wir ein tolles, attraktives und leistungsorientiertes Training, verbunden mit einer stetigen Verbesserung, erreichen können.

Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass immer alles gleich zu 100% funktioniert, aber ich kann Ihnen garantieren, dass ich mich immer mit Herzblut meiner Aufgabe als Cheftrainer stellen werde. Wenn dies die Teilnehmer des Trainings erwidern, dann werden wir alle zusammen auf dem Tennisplatz eine tolle Zeit erleben.